Gem.  Anderlingen
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Anderlinger Bildstein

Das Gelände des berühmten Anderlinger Bildsteins ist die Station 38 der blauen
SteinErlebnisRouteWiesenweg in Anderlingen

Der 115cm hohe, 75cm breite und 50cm dicke Bild-
stein von Anderlingen stammt aus der ältern
Bronzezeit (etwa 1500 bis 1200 Jahre v.Chr.).
Er wird in der Urgeschichtsabteilung des Nieder-
sächsischen Landesmuseum Hannover aufbewahrt.

Zum Zeitpunkt der Entdeckung (1907) markierte der
Bildstein die südliche Schmalseite eines Steinkisten-
grabes. Landwirt Gerd Brandt, vom damaligen Haus
Nr.2, fand diesen Stein beim abtragen eines Grab-
hügels, um Sand und Steine zum Bau der Straße von
Anderlingen nach Selsingen zu gewinnen.

Der Hügel von zwei Metern Höhe und 25 Metern
Durchmesser barg eine Grabkammer, die innen zwei
Meter lang, 70cm breit und einen Meter hoch war.
Die Grabkammer bestand aus zwölf Wandsteinen und
drei Decksteinen. Darin hatte man einen Menschen,
von dem nur noch einige Skelettreste erhalten geblie-
ben waren, in einem längst verrotteten Baumsarg zur
letzten Ruhe gebettet.

Aufnahme von den Ausgrabungsarbeiten von 1907
o.links Dr. Hahne vom Landesmuseum Hannover.
u.rechts Gerd Brandt
(Urgroßvater vom jetzigen
Gerd Brandt)

Nach fast genau 100 Jahren hat der Kulturverein Anderlingen e.V es geschafft, mit Mitteln der
Volksbank-Stiftung und EWE-Stiftung, die Rekonstruktion des Grabes an dem ursprünglichen
Ort wieder herzustellen.
Auf ca.
5000 qm Ackerfläche , die Gerd Brandt jun. dankenswerterweise zum Verkauf bereit-
gestellt hat, soll ein offenes und ein geschlossenes Grab, Bäume, Heideflächen und Park-
plätze erstellt werden.
Im Jahre 2006 soll das Projekt abgeschlossen sein.